Allgemein

Früher Einsatz für den Tierschutz: Kitzsuche in Bönstrup gestartet

Noch vor Sonnenaufgang herrschte am Samstagmorgen reges Treiben am Bremer Platz in Bönstrup.

Während viele Menschen noch schliefen, machten sich freiwillige Helferinnen und Helfer bereits auf den Weg über die Felder – mit einem gemeinsamen Ziel: junge Wildtiere vor den bevorstehenden Mäharbeiten zu schützen.

Zum Beginn der Mähsaison wurden am 9. Mai rund 16 Hektar Fläche zunächst mit Drohnen abgesucht. Zeigte die Wärmebildkamera einen möglichen Fund, kontrollierten Teams die Stelle anschließend direkt zu Fuß. Unmittelbar nachdem die Flächen sorgfältig überprüft und freigegeben worden waren, begann der Landwirt mit dem Mähen.

An diesem Morgen wurden weder Rehkitze noch Fasanengelege oder andere Jungtiere entdeckt. Für die Beteiligten war das dennoch ein gutes Ergebnis. Denn genau darum geht es bei den Einsätzen: möglichst sicherzustellen, dass keine Tiere übersehen werden, die vor einer Mähmaschine nicht fliehen könnten.

sorgsame Überprüfung der Drohnen-
aufnahmen mittels Wärmebildtechnik
Helferinnen aus Bönstrup und Glücksburg waren vertreten

Besonders deutlich wurde an diesem Morgen, wie gut das Zusammenspiel zwischen Landwirtschaft, Jägerschaft, dem Naturschutzverein Langballig und engagierten Ehrenamtlichen funktioniert. Moderne Technik, Erfahrung und freiwilliges Engagement greifen dabei Hand in Hand.

Und der Einsatz geht weiter: Die Mähsaison hat gerade erst begonnen. Weitere Suchaktionen werden in den kommenden Wochen folgen.

Wer die Einsätze unterstützen oder selbst mithelfen möchte, kann sich an Lars Bandholz wenden.
(04636-9798500 – Ansprechpartner für Bönstrup)

Auch Spenden zur Finanzierung weiterer Drohnentechnik sind willkommen. Spendenmöglichkeit: Naturschutzverein Langballig, info@naturschutz-langballig.de